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Mal eben eine Linie durchziehen..

Mal eben eine Linie durchziehen..

Wir können es kaum ertragen, wenn das Internet oder der Fernseher ausfällt, wenn wir mal untätig oder alleine sein müssen. Die neuen Medien bedienen uns dabei mit einer sehr, sehr leicht erreichbaren Ablenkung. Mal eben Whatsapp, Fußballergebnisse oder Angebote checken….ist wie eine Linie durchziehen.

Die moderne Lebensform der Schnelllebigkeit, Multitasking, Wahlvielfalt und der Ergebnis- und Erlebnisorientierung sind letztlich aufmerksamkeitserschöpfende Stressoren, die wir mit Aufmerksamkeit regelrecht „bezahlen“. Im Englischen sagt man „to pay attention“ als wäre es eine Währung, ein Zahlungsmittel von besonderem Wert.

Wenn die Aufmerksamkeit erschöpft ist, sind wir „zerstreut“ oder „aufgelöst“. Hinterher „sammeln“ wir uns wieder mühevoll. Die Fähigkeit zur bewusst ausgerichteten Aufmerksamkeit geht zurück und scheint derzeit vom Aussterben bedroht zu sein.

Um zu verstehen wie wir in diese Situation reingerutscht sind – hilft es, wenn wir uns unsere Fähigkeit zur Selbststeuerung bzw. Selbstregulation betrachten. Darunter versteht man unsere Fähigkeiten, Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen aktiv und bewusst zu steuern – statt uns vom Alltag, Gewohnheiten, Süchten und anderen [vermeintlichen] Zwängen treiben zu lassen.

Unsere Aufmerksamkeit funktioniert wie ein Scheinwerfer, den wir auf das richten, was wir in unser Bewusstsein reinlassen. Wir können entscheiden, ob wir nach links oder nach rechts schauen, mit welchen Themen wir uns beschäftigen, ob wir eine Serie im TV ansehen oder ob wir etwas lernen.

Man nennt das auch selektive Aufmerksamkeit, die Auswahl dessen [Objekte], was wir erfahren wollen, was wir in unsere Welt hereinlassen und was nicht.

Aufmerksamkeit ist eine Energie, die unter unserer Kontrolle ist.

Je nach Qualität und Fähigkeit unsere Aufmerksamkeit auf diese Weise zu kontrollieren, bewegen wir uns zwischen totaler Hilfslosigkeit und Glückszustand.

Die Zusammenhänge zwischen der Kontrolle der Aufmerksamkeit und der Lebensqualität hat der weltweit bekannte Psychologe und Flow-Papst Prof. Mihály Csíkszentmihályi erforscht:

„Die Kontrolle des Bewusstseins bestimmt die Lebensqualität. Um diese Eigenschaft zu entwickeln, muss man Wege finden, sein Bewusstsein so zu ordnen, dass man Kontrolle über seine Gefühle und Gedanken ausübt. Daher werden die Informationen, die wir ins Bewusstsein einlassen, extrem wichtig; es handelt sich immerhin und den Inhalt und die Qualität unseres Lebens.

Nimmt der Mangel an selbstbestimmter Aufmerksamkeit überhand, kann es gar zu einer krankhaften Entwicklung kommen. Und so kümmern sich psychiatrische Kliniken auch um Menschen, deren gravierender Mangel an selbstbestimmter Aufmerksamkeit sie regelrecht zu Behinderten macht.

Auf der anderen Seite kann bewusste Aufmerksamkeit erst zu innerer Ruhe führen, dann zu Flow und letztlich zu nachhaltiger Freude. Flow ist ein Gefühl hochkonzentrierten Versinkens in einer Tätigkeit. Eine einsgerichtete Konzentration auf ein begrenztes Thema erlaubt es, tief in eine Aktivität einzutauchen.

Flow ist der Zustand, in dem unsere Arbeit mühelos wird, wie von alleine läuft und uns gleichzeitig Glücksgefühle beschert. Meditative Versenkung führt genau in solche Flow-Zustände. Egal ob es nun um Sport, Arbeit oder Meditation geht, die jeweilige Handlung fließt, ohne dass dafür gezielt etwas getan werden muss.

Atem-Meditation ist [unter anderem] ein Aufmerksamkeitstraining, in dem wir immer wieder und wieder die Steuerung und Kontrolle unserer Aufmerksamkeitsfähigkeiten trainieren – und uns dadurch frei machen, von Konditionierungen, unangenehmen Gedanken und Beeinflussbarkeit.

Das funktioniert mittels Neuroplastizität des Gehirns, also der Fähigkeit der Anpassung des Gehirns durch Übung. Ähnlich so, wie wir einen Muskel durch Sport stärken können, trainiert unser mentaler Muskel unsere geistigen Prozesse.

Setz‘ dich jeden Tag auf dein Meditationskissen und übe - jede Minute zählt – es lohnt sich.

meditation is mindhack no. 1

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